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Trotz Ölheizungsverbot ab 2026 wird niemand frieren!

Beschlüsse des Klimakabinetts mit Chancen für moderne Holzenergie

Quelle: Deutsches Pelletinstitut

Das vom Klimakabinett beschlossene Ölheizungsverbot ab 2026 biete Chancen für bewährte erneuerbare Wärmetechnologien wie moderne, automatisch betriebene Holzfeuerungen, sagt der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV). Pellet- und Hackschnitzelheizungen eignen sich als heimische, preiswerte und nicht leitungsgebundene Optionen hervorragend zum Austausch von Ölheizungen. Allerdings sollten Verbraucher nicht bis zum Jahr 2026 warten.

"Wir begrüßen die geplante Förderung von 40 Prozent der Investitionskosten beim Tausch der alten Ölheizung“, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Auf keinen Fall aber dürfte der Einbau neuer fossiler Heizungen weiter staatlich gefördert werden. Mit modernen Holzfeuerungen, aber auch Solarthermieanlagen und mit erneuerbarem Strom betriebene Wärmepumpen steht ein breites Spektrum klimafreundlicher Technologien für Heizungstausch und im Neubau bereit – mit 100 Prozent heimischer Wertschöpfung und einem Vielfachen des CO2-Reduktionspotentials von fossilen Brennwertgeräten.

Deutschland verfügt innerhalb der EU über die höchsten Holzvorräte und die meisten Sägewerke. Aus den anfallenden Sägespänen wurden hier im Jahr 2018 mit 2,4 Mio. Tonnen (t) weltweit – nach den USA und Kanada – die meisten Pellets produziert. Die aktuellen Waldschäden werden das Hackschnitzelangebot in den kommenden Jahren deutlich erhöhen, da das Holz aus dem Wald verbraucht werden muss, um dem Borkenkäfer den Brutraum zu entziehen. Automatisch mit Pellets und Hackschnitzeln betriebene Heizungen unterliegen zudem strengen Emissionsanforderungen, die in der Praxis vom Schornsteinfeger überprüft werden.

Quelle: Deutsches Pelletinstitut